Alte Pilgerwege als neues Angebot

Das pannonische Pilgerwege-Netzwerk ist weitläufig und verbindet bedeutende Sehenswürdigkeiten. Seit kurzem hilft eine Karte den heimischen Touristikern, dieses Angebot entsprechend zu vermarkten.

Dieser Tage haben Landeshauptmann Hans Niessl, Burgenland Tourismus-Chef Hannes Anton und der burgenländische Generalvikar Martin Korpitsch gemeinsam mit Initiator Franz Renghofer die „1. Pilger(wege)karte“ für das Burgenland der Öffentlichkeit präsentiert. Sie bietet einen informativen Überblick über das weitläufige Netz an heimischen spirituellen Pfaden. Zugleich ist sie ein wichtiges Tool für die Touristiker, um auch in diesem Angebotssegment den Gästen guten Service zu bieten. 

Immerhin machen sich in Österreich jährlich eine Million Menschen auf, um Pilgerwege zu begehen – Tendenz steigend. Damit ist Pilgern und Wallfahrten zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor avanciert. „Pilgern“, erläutert Landeshauptmann Hans Niessl den Trend, „ist für viele Menschen zu einer Art spiritueller Entschleunigung geworden.“ Das Burgenland hat sich zum Ziel gesetzt, alte Pilger- und Wanderwege neu zu beleben. Die aktuelle Karte ist ein wichtiger Beitrag dazu, dieses Ziel zu erreichen.

Ein attraktives Gesamtangebot

Bereits seit Jahren werden im Land der Sonne traditionelle Pilger- und Wallfahrtsstätten mit bestehenden Pilgerwegen vernetzt und um Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe, Museen und kulturhistorische Gebäude, Naturlehrpfade und Themenwege bereichert. So wird das einschlägige regionale Gesamtangebot immer attraktiver. Zusätzlich werden auch immer mehr Angebote für Radfahrer und Busgruppen geschaffen und die Pilger- und Wanderwege an jene in den angrenzenden Bundesländern sowie an die in der Slowakei und in Ungarn immer besser angebunden.

Die „1. Pilger(wege)karte Burgenland“ im Maßstab 1:40.000 ist bei Franz Renghofer unter franz@renghofer.com um 3,- € / Stk. zu beziehen.

 


27.02.2019