Eine Million für Tourismusförderung

Seit 1. Jänner läuft eine Förderaktion, die burgenländische Klein- und Mittelbetriebe bei der Qualitätsverbesserung unterstützt – u.a. bei Einrichtung neuer Gästezimmer und Ferienwohnungen.

Bei der „Qualitätsinitiative 3.0“ können ab sofort Privatzimmervermieter mit bis zu 10 Gästebetten und gewerbliche Beherberger mit bis zu 50 Zimmern die Kosten zur Verbesserung ihrer Basis-Infrastruktur fördern lassen. Unterstützt werden Investitionen zur Neueinrichtung von Gästezimmern und Ferienwohnungen sowie zur Erneuerung und Neueinrichtung von Sanitärräumen bzw. zum Einbau einer Klimaanlage in Gästezimmern und Ferienwohnungen.

In Frage kommen Investitionen ab € 5.000,- bis zu € 30.000,- (Privatzimmervermieter) bzw. € 100.000,- (Gewerbebetriebe) – wobei 40 % der Kosten gefördert werden. Insgesamt ist der Fördertopf mit 1 Million € dotiert. Die Förderanträge sind bis spätestens 30. April an Wirtschaft Burgenland GmbH (WiBuG, 7000 Eisenstadt, Technologiezentrum) zu stellen und müssen vor (!) Beginn der Arbeiten eingereicht werden.

Positive Auswirkung aufs Buchungsverhalten

Die aktuelle Aktion ist eine Fortsetzung der Qualitätsinitiativen 1.0 und 2.0 und wurde auf Initiative von Tourismuslandesrat MMag. Alexander Petschnig ins Leben gerufen. „Für mich“, erklärt Petschnig, „war es nach den positiven Rückmeldungen der Unternehmer und dem sehr hohen Ausnützungsgrad der vorangegangenen Förderaktionen eine Selbstverständlichkeit, die Qualitätsinitiative neu aufzulegen. Die positiven Effekte, die durch diese Förderungen erzielt wurden, waren natürlich ein weiterer Grund hierfür. Neben der Belebung der Wirtschaft in den Wintermonaten gibt es auch viele Rückmeldungen, dass sich die Aufwertung der Unterkünfte positiv auf das Buchungsverhalten auswirkte. Wichtig ist es, die Zahl der qualitativ hochwertigen Unterkünfte zu erhöhen, um sie unseren Gästen anbieten zu können. Daher habe ich mich dazu entschlossen, nicht nur den Kreis der Förderwerber auszuweiten, sondern auch das zur Verfügung stehende Budget zu erhöhen."

Infos: http://www.wirtschaft-burgenland.at


27.01.2019