Geißböcke stehen auf das Burgenland


Wer vom 1. FC Köln spricht, der redet nicht nur von einem einfachen Fußballklub, einem Gründungsmitglied der deutschen Bundesliga oder von einem derzeit auch recht erfolgreichen Erstligaverein im Lande des Weltmeisters. Wer vom „1. FC Kölle“ spricht (so heißt der Verein in urigem Kölsch), der muss zwangsläufig von einem der wenigen Kultklubs in Deutschland sprechen; einem Klub, mit dem sich viele tausende Fußballfans – nicht nur Kölner – voll und ganz identifizieren und danach leben. Und von einem Klub, der einen Geißbock als Maskottchen bei jedem Heimspiel wie ein Orakel vor dem Spiel über das Grün führt! Außerdem: Mit Peter Stöger als ebenso bereits kultigen Sympathieträger bauen die Geißböcke auf einen österreichischen Trainer und seit diesem Sommer schließlich mit Philipp Hosiner auf einen geborenen Burgenländer als Goalgetter…

Dass das Burgenland schon länger als Präsenter des Trainingslagers fungiert, kommt nicht von ungefähr. Neben modernen Sportanlagen und Top-Infrastruktur verfügt vor allem das Südburgenland über hochwertige natürliche Heilvorkommen und ein Klima, das Outdoorsport an fast 365 Tagen im Jahr ermöglicht. Übrigens: Zahlreiche andere Mannschaften tanken ebenfalls Ruhe und Kraft – vor allem aber Sonne – im Burgenland.

Aber zurück zum 1. FC Köln. Die Partnerschaft war von Beginn an als strategisch und im Sinne einer Win-Win-Situation angelegt. Denn die Geißböcke nehmen zu den Trainingslagern nicht nur die Spieler und einen großen Betreuerstab mit. Auch viele hundert Fans folgen ihren Idolen überall hin. So auch ins Südburgenland! Deshalb spricht Mario Baier auch mit Recht von einer starken Umwegrentabilität, die durch diese Kooperation entsteht. Mehr noch: Dieses Jahr war Burgenland Tourismus erstmals direkt in Köln und warb für das Tourismusland beim Saison-Eröffnungsfest. Und die Dimension überraschte selbst die erfahrensten Vertriebsmitarbeiter, die etwa große Messen gewohnt sind.

Unter dem Motto "Alles bleibt anders" feierten dabei mehr als 40.000 1. FC-Fans in der Rhein-Metropole mit einem großen Familienfest den Start in die neue Bundesligasaison. Das Burgenland, präsentierte dabei sein Tourismusangebot vor der riesigen Fangemeinde auf den Stadionvorwiesen des RheinEnergieSTADION. Bei einem großen Fußball-Spektakel mit Team-Vorstellung, Autogrammstunden und Musik, begeisterte das Burgenland mit „Sunny“, dem „Urlaub mit Sonne drin“-Heißluftballon und touristischen Angeboten die Geißbock-Fans für einen Urlaub im Land der Sonne.

Auch Philipp Hosiner hob mit „Sunny“ ab

Via Fesselstarts konnten die Besucher mit einem erfahrenen Ballonfahrer bis zu 30 Meter mit dem Burgenland-Heißluftballon aufsteigen und Meistertrainer Peter Stöger und seine kölsche Elf von oben betrachten. Der burgenländische Profi-Kicker und Neu-Kölner Philipp Hosiner ließ es sich nicht nehmen, mit dem Burgenland-Heißluftballon „Sunny“ in luftige Höhen abzuheben und den Blick auf die beeindruckende Kulisse zu genießen.

Deutschland ist und bleibt der wichtigste Auslandsmarkt

„Deutschland ist und bleibt für das Burgenland mit über 400.000 Nächtigungen der mit Abstand stärkste und wichtigste Auslandsmarkt. Der 1. FC Köln ist einer der traditionsreichsten Fußballvereine Deutschlands und mit über 70.000 Mitgliedern für uns sehr interessant. Das jährliche Saisonauftaktfest bietet die optimale Gelegenheit die touristischen Vorzüge und Angebote des Burgenlandes potentiellen Urlaubsgästen zu präsentieren“, so Tourismusdirektor Mario Baier über den gelungenen Auftritt vor einer unfassbaren Fankulisse in der Karnevalshochburg Köln. Darüber hinaus bieten Wirtschaftspartner wie REWE, Ford oder der Kofferhersteller RIMOWA interessante Möglichkeiten für strategische Kooperationen.

 


31.08.2015